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freie Plätze Cézanne - Metamorphosen

(Mühlacker, ab Mi., 31.1., 6.00 Uhr )

Exkursion zur Sonderausstellung Metamorphosen in der Staatlichen Kunsthalle & Orangerie Karlsruhe

Paul Cézanne hat als Maler, Zeichner und Aquarellist ein überaus facettenreiches Werk geschaffen. Aufgrund seiner Tendenz zur Abstraktion der Bildelemente gilt er als wichtiger Wegbereiter der Moderne; er selbst hatte jedoch den Anspruch, die Malerei auf der Grundlage der klassischen Kunst zu erneuern. Die Ausstellung der Kunsthalle wirft einen neuen Blick auf Cézannes lichte Landschaften, auf seine Badenden, Porträts und Stillleben. Sie zeigt das Malen als einen faszinierenden Prozess der Verwandlung der wahrgenommenen Natur in ein Gefüge farbiger Bildelemente. Zahlreiche hochrangige Leihgaben aus internationalen Sammlungen werden in Karlsruhe zu sehen sein, darunter Werke aus dem Museum of Modern Art in New York, dem Musée d’Orsay in Paris, dem Puschkin Museum in Moskau sowie dem Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid. Mit einem Rundgang durch die Orangerie mit Meisterwerken der Klassischen Moderne lassen wir den Kunsttag ausklingen.

Begleitet wird die Reise durch die Kunsthistorikerin Ricarda Geib

Inbegriffen sind
- Busfahrt
- Reiseleitung und Eintritte

Die Fahrt wurde konzipiert von Binder Reisen GmbH, das verantwortlich im Sinne des Reisevertragsrechts ist.

Abfahrt: 9:30 Uhr an der Bushaltestelle Theodor-Heuss-Gymnasium
Rückkehr: 18.00 Uhr

freie Plätze "Goldblattkreuze - Glaubenszeichen der Alamannen"

(Mühlacker, ab Mi., 21.2., 10.00 Uhr )

Die Sonderausstellung mit dem Titel "Goldblattkreuze - Glaubenszeichen der Alamannen" wird vom 16. September 2017 bis zum 8. April 2018 im Alamannenmuseum gezeigt. Die Goldblattkreuze des 6. und 8. Jahrhunderts, von denen bisher mehr als 420 bekannt sind, stellen eine besonders interessante Fundgattung des frühen Mittelalters dar. Bei diesen in Gräbern angetroffenen Kreuzen aus dünner Goldfolie handelt es sich um Beigaben, die eigens für die Bestattung angefertigt wurden. Diese Folienkreuze wurden einst auf einem Leichentuch oder Schleier aufgenäht dem Toten mit ins Grab gegeben. Ihre Verbreitung beschränkt sich fast ausschließlich auf den Bereich der Alamannen und Baiuwaren in Süddeutschland sowie der Langobarden in Italien.
Aufbauend auf den neueren Forschungen zu diesem Thema an der Universität Tübingen beleuchtet die Ausstellung den Grabbrauch der Goldblattkreuze, die als die ersten christlichen Symbole in Süddeutschland zu werten sind, eingebunden in einen Überblick zur Christianisierung der Alamannen. Neu ist etwa die Antwort auf die Frage, wo der Brauch entstanden ist, ebenso die Tatsache, dass dieser offenbar nur in einzelnen Familien üblich war. Anders als bisher gedacht bilden die Goldblattkreuze auch keinen Gegensatz zu gleichzeitig bestehenden Kirchen.
Noch nie waren in einer Ausstellung so viele Goldblattkreuze versammelt, die aus zahlreichen namhaften Museen Süddeutschlands stammen.

Inbegriffen sind
- Busfahrt
- Reiseleitung und Eintritte
- Kuratorenführung durch Martina Terp-Schunter

Abfahrt: 10:00 Uhr an der Bushaltestelle Theodor-Heuss-Gymnasium
Abfahrt in Ellwangen: 18:00 Uhr

freie Plätze Neue Methoden der Archäologie

(Mühlacker, ab Mi., 28.2., 17.00 Uhr )

In zahlreichen Dokumentationen werden uns - animiert mit Hilfe der Computertechnik - spannende Ergebnisse archäologischer Ausgrabungen präsentiert. Dem Betrachter bleiben jedoch der langwierige und steinige Weg, die methodische Vorgehensweise und die Arbeit des Archäologen am Schreibtisch verborgen.
Ziel ist es, Ihnen einen Einblick und tieferes Verständnis für die zum Einsatz kommenden Techniken und geistes- wie naturwissenschaftlichen Methoden zu verschaffen.

1) Von Scherben und Trümmern und den naturwissenschaftlichen Datierungsmethoden
Seit Schliemann in Troja den ersten Spatenstich gemacht hat, spricht man bei der Archäologie von einer Spatenwissenschaft. Hatten die Anfänge noch eher Schatzgräbercharakter, bemühte man sich von Seiten der frühen Archäologen sehr schnell um eine wissenschaftliche Auswertung der Funde.
Hierbei standen sowohl Heinrich Schliemann, aber auch J.J. Winckelmann Pate. Schliemann entwickelte die Grabungsmethoden, Winckelmann schuf durch seine kunstgeschichtlichen Betrachtungen ein System, mit dem durch genaue zeitliche Abgrenzung einzelner Stile und Epochen Funde auch schon bei Grabungen, ohne Zuhilfenahme naturwissenschaftlicher Methoden, eingeordnet werden können. Doch um eine der wichtigsten Fragen - die nach dem Alter einer Struktur oder Objektes - möglichst detailliert zu beantworten, bedient sich der Archäologie heutzutage auch vieler naturwissenschaftlicher Methoden: der 14C -Datierung, der Dendrochronologie und Thermolumineszenzdatierung. Doch was verbirgt sich jeweils dahinter und welche Aussagekraft haben sie?

Termin 1: Mittwoch, 28. Februar 2018

2) Die Luftbildarchäologie, Airborne Lidar Scan und geophysikalische Prospektion
Die Luftbildarchäologie wird zur flächendeckenden und wirtschaftlichen Erkundung von Bodendenkmalen eingesetzt. Ausgrabungen werden mit Luftbildern vorbereitet, unterstützt und dokumentiert. Sie hilft mit einem Blick von oben, Licht ins Dunkel zu bringen.
Das wird in jüngster Zeit wird mit der Methode des Airborne-LIDAR Scans ergänzt. Dabei wird per Laserscanning die Landschaft vom Flugzeug aus erfasst. Dies bietet zur Lokalisierung archäologischer Fundstellen im Gelände eine sehr gute Chance.
Bei den geophysikalischen Prospektionen wie Geomagnetik, Geoelektrik, Seismik und Georadar werden mit unterschiedlichen technischen Gerätschaften Flächen untersucht. Sie ermöglichen es, unter die Erde zu schauen, ohne dabei überhaupt den Spaten anzusetzen.

Termin 2: Mittwoch, 6. März 2018

3) Archäobotanik und Archäozoologie sowie metallurgische Untersuchungen
Die Archäobiologie ermöglicht es mit Hilfe naturwissenschaftlicher Methoden die bei Grabungen geborgenen Zeugnisse pflanzlichen und tierischen Lebens auszuwerten und Umweltrekonstruktionen vergangener Epochen zu erstellen. Die Archäobotanik bedient sich dabei der Pollen-, wie Makroreste und Holzanalyse, die Archäozoologie der makroskopischen, mikroskopischen und statistischen Auswertung der Knochen von Tieren.
Die Archäometallurgie führt Analysen von metallenen archäologischen Fundstücken, der Erforschung ihrer Herstellungsmethoden und der Herkunft der Rohstoffe. Dabei befasst sie sich mit der Geschichte der Metallurgie und legt einen Schwerpunkt auf die Kombination der Archäologie, natur- und materialwissenschaftlichen Disziplinen sowie auf praxisorientiertes Handwerk.

Termin 3: Mittwoch, 14. März 2018

freie Plätze Griechische Vasenmalerei: Vom Pinselstrich zum Meisterwerk!

(Maulbronn, ab Do., 12.4., 19.30 Uhr )

Heute wird in Museen eine Vielzahl antiker griechischer Vasen ausgestellt. Ihr Erhalt ist der Entdeckung zahlreicher Gräber in Unteritalien Mitte des 18. Jahrhunderts zu verdanken. Die geborgenen Vasen wurden mit großer Begeisterung aufgenommen und gesammelt.
Von Anfang an schätzte man die überaus hohe Qualität, die Präzision und die Perfektion der Vasen sowie die Harmonie der Darstellungen.
Bemalte Vasen waren in der Antike ein wichtiges Medium der Kommunikation. Dazu war und ist aber wichtig, das "Who is Who" der Bildmotive zu verstehen. Die antiken Künstler haben dazu die Götter und Heroen mit einem ihnen eigenen "Outfit" und mit spezifischen Attributen versehen.
An diesem Abend wollen wir der antiken Bildersprache sowie der raffinierten Herstellungstechnik dieser vermeintlichen "Malerei" nachgehen.

freie Plätze Die Etrusker - Weltkultur im antiken Italien

(Mühlacker, ab Mi., 13.6., 11.45 Uhr )

Exkursion zur Sonderausstellung im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe.
In Zusammenarbeit mit dem Historische Archäologischen Verein (HAV)
Leitung: Gernot Denda

Als eine der frühen Hochkulturen bestimmten die Etrusker das Schicksal des westlichen Mittelmeerraums vom 10. bis 1. Jh. v. Chr. Das Museum zeigt in Kooperation mit dem italienischen Kulturministerium ein umfassendes Porträt der etruskischen Kultur. Zahlreiche spektakuläre Exponate und Neufunde sind erstmals in Deutschland zu sehen.

In der Gebühr sind die Bahnfahrt, die Führung und Museumseintritt inbegriffen.
Wer sich thematisch auf die Exkursion einstimmen möchte, ist herzlich zum Vortrag E111.03 "Die Etrusker" mit Dr. Martina Terp-Schunter am 6. Juni 2018 um 19.00 Uhr eingeladen.

freie Plätze Flusspferde am Oberrhein - wie war die Eiszeit wirklich?

(Mühlacker, ab Mi., 13.6., 11.45 Uhr )

Exkursion zur Sonderausstellung im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe.
In Zusammenarbeit mit dem Historische Archäologischen Verein (HAV)
Leitung: Gernot Denda

Flusspferde im Rhein? Aber ja! Das Eiszeitalter war es keinesfalls immer eisig - Kalt- und Warmzeiten wechselten sich ab. Die Ausstellung führt auf eine Zeitreise in die wechselvolle Vergangenheit des Klimas am Oberrhein und präsentiert mit spannenden Objekten in einer außergewöhnlichen Inszenierung einen neuen Blick auf die damalige Tier- und Pflanzenwelt.
Dazu gehören Ausstellungsstücke von eiszeitlichen Vertretern wie Mammut, Wollnashorn, Rentier, Höhlenbär und Höhlenhyäne. Im Gegensatz dazu stehen Flusspferd, Auerochse, Urrind und Pferd für Klimabedingungen, die der heutigen Warmzeit ähnlich sind. Besonders bemerkenswert sind Funde von Flusspferden, die während der letzten Warmzeit über das Rhonetal und die burgundische Pforte in den Oberrheingraben einwanderten.

In der Gebühr sind die Bahnfahrt, die Führung und der Museumseintritt inbegriffen.

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Kontakt

Volkshochschule Mühlacker

Bahnhofstraße 15
75417 Mühlacker

Tel.: 07041 / 876 - 300
Fax: 07041 / 876 - 319
E-Mail: vhs@stadt-muehlacker.de

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Montag bis Donnerstag: 
8.00 - 12.30  und 13.00 - 16.00 Uhr

Freitag:
8.00 - 12.30 Uhr

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Programm des Frühjahrs- und Sommersemester 2018

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