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Anmeldung möglich Wilderer zwischen Stromberg und Kraichgau

(Mühlacker, ab Do., 26.4., 19.00 Uhr )

Besuch und Führung durch den Stadtarchivar Martin Ehlers

Im Grenzgebiet von Württemberg zu Baden und der Kurpfalz waren bis ins 19. Jahrhundert hinein Wilderei und Holzfrevel schwer zu ahnden. Im 18. und 19. Jahrhundert ist die Kombination aus Wilderer und Räuber mehrfach nachweisbar: Die einen geraten über das Wildern auf die Schiefe Bahn und werden zu Straßenräubern. Die anderen wildern, weil sie gesuchte Verbrecher sind. Sie meiden den Kontakt zur Öffentlichkeit und ernähren sich von Wald und Wild. Prominentestes Beispiel dafür ist in der Region Johann Friedrich Schwan, genannt "Sonnenwirt", der 1760 in Vaihingen/Enz hingerichtet wurde. Damals war die Jagd ein Privileg der adligen Herrschaft, die sich im Stromberg große Wildbestände hielt. Bei der bäuerlichen Bevölkerung hingegen stieg die Sympathie für Wilderer, da sie das Wild reduzierten.
Mit dem 19. Jahrhundert, vor allem infolge der Deutschen Revolution von 1848, wurden für die Bevölkerung grundlegende Zugeständnisse bei der Jagdgesetzgebung vorgenommen. Trotzdem blieb die Jagd vornehmlich der Oberschicht vorbehalten.
In den Notzeiten nach den beiden Weltkriegen wurde aus Armut gewildert. Hingegen wird ab den 1960er Jahren wohl aus Leidenschaft, dem Aufbegehren gegen Gesetz und gesellschaftliche Ordnung und zur Bereicherung gewildert.
Solche und weitere Spuren werden in der Ausstellung verfolgt und im Rahmen der Führung anschaulich aufgezeigt.

Treffpunkt: "Steinhauerstube" - Das Heimatmuseum in Schmie, Maulbronn- Schmie, Rathaus Schmie, Hauptstraße 1
Gebühr: Kostenfrei - um Spenden für den Bürgerverein Schmie e.V. wird gebeten.
Anmeldeschluss: Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis zum 22. April 2018
Eine Anmeldung ist erforderlich.

Anmeldung möglich Museumbunker Ro1 - Bietigheim-Bissingen

(Mühlacker, ab So., 13.5., 14.00 Uhr )

Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt des HAV Mühlacker und der vhs Mühlacker
Führung durch den Arbeitskreis Bunkerforschung

Der Museumsbunker Ro1 wurde als Teil der 450 Bauwerke umfassenden Neckar-Enz-Stellung errichtet. Zwischen Eberbach im Odenwald und Vaihingen an der Enz gelegen sollten die Bunker den Kraichgau entlang der beiden Flüsse Neckar und Enz sperren. Die Besatzung umfasste insgesamt 21 Mann. Nach Kriegsende wurde der Bunker Ro1 nicht gesprengt. Heute bietet er das passende Umfeld, die Geschichte und Technik der Neckar-Enz-Stellung zu präsentieren.
Den Besuchern des Bunkermuseums wird die Möglichkeit geboten, sich ein Bild über das Leben in einem solchen Bauwerk zu verschaffen.

Treffpunkt: 14:00 Uhr am Bunker
Anreise: individuelle Anfahrt

Anfahrt von Autobahn (A81): Ausfahrt 15 (Anschlussstelle Ludwigsburg Nord); Richtung Bietigheim-Bissingen auf B 27; nach etwa 2 Kilometer an erster Ampel links abbiegen Richtung Sachsenheim/Ellental; auf K 1671/L1110 bleiben bis Grotztunnel (Richtung Sachsenheim); nach Tunnel rechts (siehe Skizze)

freie Plätze Exkursion nach Bruchsal

(Mühlacker, ab Di., 15.5., 8.00 Uhr )

Stadtrundgang und Besichtigung eines Spargelhofs

Wir nehmen Sie mit auf einen Rundgang zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten und den schönsten Winkeln Bruchsals. Beginnend mit dem traumhaften Areal des Barockschlosses führt Sie die Tour weiter zum Amalienbrunnen vor dem Amtsgericht, der imposanten Architektur des Gebäudes der Justizvollzugsanstalt und zum Belvedere im Stadtgarten, welches 1756 als fürstbischöfliches Schießhaus erbaut wurde.
An der kleinen Kapelle "Heiliges Grab" begegnen sich Barock, Historismus und Jugendstil.
Bei der ehemaligen Kaserne aus dem 18. Jahrhundert treffen Sie auf einen Zeitzeugen des
berühmten Barockbaumeisters Balthasar Neumann.
Nach einer Mittagspause fahren Sie mit unserem Bus zum Schäffnerhof. Erleben Sie das königliche Gemüse hautnah. Bei der Besichtigung eines Spargelhofs und dem anschließenden Besuch auf dem Spargelacker lernen Sie alles über den Anbau des beliebten Saisongemüses. Sie haben dabei Gelegenheit, selbst einmal Spargel zu stechen.

Wir bitten Sie, uns bei der Anmeldung mitzuteilen, ob Sie am gemeinsamen Mittagessen teilnehmen werden.

Die Gebühr beinhaltet die Busfahrt, den Stadtrundgang sowie die Führung auf dem Spargelhof. Das Mittagessen ist nicht im Preis inbegriffen

auf Warteliste Firma Hochland Kaffee in Stuttgart

(Illingen, ab Mi., 16.5., 9.00 Uhr )

Geführte Betriebsbesichtigung in Begleitung von Außenstellenleiterin Heidi Friedrich

Überall in Deutschland produzieren Menschen in Manufakturen Kaffee. Hinter diesen besonderen, kleinen Unternehmen stehen Liebhaber, die sich mit großem persönlichen Einsatz und traditionellen handwerklichen Röstmethoden von den Konzernen abgrenzen. Qualität steht vor Quantität, Leidenschaft vor Profit. Unter den Kleinen ist Hochland mit 100 Mitarbeitern und einer Jahresproduktion von rund 1.000 Tonnen Kaffee die Größte.
Erfahren Sie hier alles über die Herstellung, Verarbeitung und Zubereitung der Produkte - das genießen bleibt Ihnen ganz selbst überlassen.
Unter dem Motto "Eine kleine Kaffeereise" beginnt die Führung mit einem Diavortrag von der Kaffeepflanze bis zur Einlagerung in Hamburg. Vor der Führung durch die Rösterei und das Rohkaffeelager gibt es noch eine kleine Kaffeeverköstigung.

In der Gebühr sind die Bahnfahrt, die Führung und une eine kleine Verkostung inbegriffen.

Abfahrt mit der Bahn ab Mühlacker: 9.00 Uhr
Abfahrt mit der Bahn ab Illingen: 9.04 Uhr
Rückfahrt ab Stuttgart Hbf: 15.19 Uhr
Es bleibt noch etwas Zeit zum Verweilen in der Innenstadt von Stuttgart.
Ankunft in Illingen: 15.54 Uhr
Ankunft in Mühlacker: 15,59 Uhr

freie Plätze Wir lieben Europa- sogar in Stuttgart!

(Mühlacker, ab Sa., 19.5., 15.00 Uhr )

Die Stuttgarter und Schwaben verhockt? Von wegen! Schon immer waren Württembergs Herrscher bemüht, Gattinen aus Europa zu "ergattern", so zum Beispiel Eberhard im Bart und seine Barbara von Gonzaga aus Mantua im 15. Jahrhundert oder natürlich König Wilhelm I und seine Katharina, die Zarentochter. Einwaderer und Glaubensflüchtlinge kamen nach dem Dreißigjährigen Krieg ebenfalls von überallher, aus Frankreich, der Schweiz, aus Österreich oder der Wallonie und sie bevölkerten Württemberg neu. Und die Wirtschaft? Ferdinand Porsche war Tscheche, der Firmenname „Mercedes“ war der Vorname einer Österreicherin Und heute?
Stuttgart besitzt gar ein eigenes Europazentrum und die Initiative "Pulse of Europe" setzt sich für Europa ein und hat fünf Partnerstädte in Europa. Und der Verfasser des Textes der Europahymne ist natürlich ein Schwabe! Auf einem kleinen Rundgang durch die Stadt machen wir uns auf die Suche nach Europa in Stuttgart.

Treffpunkt: Schillerstatue, Schillerplatz, gerne mit Einkehr
Gebühr: Die Gebühr beinhaltet die Führung durch Stuttgart.
Die Anreise erfolgt je nach Anzahl der Anmeldungen eigeninitiativ.

freie Plätze Goldstadt Pforzheim - Auf den Spuren der Schmuckindustrie

(Mühlacker, ab So., 10.6., 10.30 Uhr )

Bei diesem Programm erfährt der Besucher, wie die Schmuckindustrie einst nach Pforzheim kam und wie sie sich hier im Laufe der Zeit entwickelt hat. Dabei spielt auch die Schlosskirche als "steinernes Geschichtsbuch" der Stadt Pforzheim eine wichtige Rolle. Im Rahmen des informativen Spaziergangs werden das Schmuckmuseum Pforzheim, das Tausende von historischen Schmuckstücken beherbergt, und das "lebendige" Technische Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie, besucht.

Anmeldung möglich Die Etrusker - Weltkultur im antiken Italien

(Mühlacker, ab Mi., 13.6., 11.45 Uhr )

Exkursion zur Sonderausstellung im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe.
In Zusammenarbeit mit dem Historische Archäologischen Verein (HAV)
Leitung: Gernot Denda

Als eine der frühen Hochkulturen bestimmten die Etrusker das Schicksal des westlichen Mittelmeerraums vom 10. bis 1. Jh. v. Chr. Das Museum zeigt in Kooperation mit dem italienischen Kulturministerium ein umfassendes Porträt der etruskischen Kultur. Zahlreiche spektakuläre Exponate und Neufunde sind erstmals in Deutschland zu sehen.

In der Gebühr sind die Bahnfahrt, die Führung und Museumseintritt inbegriffen.
Wer sich thematisch auf die Exkursion einstimmen möchte, ist herzlich zum Vortrag E111.03 "Die Etrusker" mit Dr. Martina Terp-Schunter am 6. Juni 2018 um 19.00 Uhr eingeladen.
Die Maulbronner Kulturlandschaft hat ihren Ursprung in der Mitte des 12. Jahrhunderts, als Zisterziensermönche ins Salzachtal zogen, um ein neues Kloster zu errichten. Sie rodeten Wälder, legten Weinberge an und verwandelten das Tal in eine Seenlandschaft. Ein Teil dieser immer noch erhaltenen Kulturlandschaft soll heute gemeinsam erkundet werden, sowohl zu Fuß als auch mit dem Pferdegespann. Nach einer Wanderung nach Zaisersweiher und einem stärkenden Mittagessen genießen Sie eine entspannende Fahrt mit dem Pferdewagen zurück nach Maulbronn in die Klosteranlage. Nach einer kurzen Führung durch den Klosterhof ist das letzte Ziel des Tages der "Scheuelberghof", die ehemalige Weinbaugrangie des Klosters Maulbronn. Dort endet der Tag mit einer Weinprobe und einem Winzervesper.

Die Gebühr: beinhaltet Mittagessen, Fahrt mit dem Pferdewagen, Weinprobe, Winzervesper und ganztägige Reiseleitung)

freie Plätze Historischer Ortsrundgang auf dem Lienzinger Fachwerkpfad

(Mühlacker, ab So., 8.7., 14.30 Uhr )

Perlen des Etterdorfes: 600 Jahre gebaute Ortsgeschichte Lienzingens

Der Vater des Fachwerkpfades führt die Teilnehmer zu 26 Stationen auf dem von ihm geschaffenen "Historischen Ortsrundgang". Verfolgen Sie dabei die 2.000 Jahre Siedlungsgeschichte Lienzingens, Das Etterdorf zeichnet sich nach außen durch seinen fast komplett überlieferten Dorfgraben mit Etterweg aus. Das bis heute gut ablesbare, bäuerliche Haufendorf Lienzingen ist einer der am besten erhaltenen Orte im Enzkreis. Erfahren Sie dank der anschaulichen Führung mehr über die ältesten erhaltenen Fachwerkbauten der Region, Wallfahrtskirche "Zur lieben Frau" und vieles mehr.

Um Spenden für Regionalgruppe Stromberg-Mittlere Enz wird gebeten

freie Plätze Flusspferde am Oberrhein - wie war die Eiszeit wirklich?

(Mühlacker, ab Mi., 15.8., 11.45 Uhr )

Exkursion zur Sonderausstellung im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe.
In Zusammenarbeit mit dem Historische Archäologischen Verein (HAV)
Leitung: Gernot Denda

Flusspferde im Rhein? Aber ja! Das Eiszeitalter war es keinesfalls immer eisig - Kalt- und Warmzeiten wechselten sich ab. Die Ausstellung führt auf eine Zeitreise in die wechselvolle Vergangenheit des Klimas am Oberrhein und präsentiert mit spannenden Objekten in einer außergewöhnlichen Inszenierung einen neuen Blick auf die damalige Tier- und Pflanzenwelt.
Dazu gehören Ausstellungsstücke von eiszeitlichen Vertretern wie Mammut, Wollnashorn, Rentier, Höhlenbär und Höhlenhyäne. Im Gegensatz dazu stehen Flusspferd, Auerochse, Urrind und Pferd für Klimabedingungen, die der heutigen Warmzeit ähnlich sind. Besonders bemerkenswert sind Funde von Flusspferden, die während der letzten Warmzeit über das Rhonetal und die burgundische Pforte in den Oberrheingraben einwanderten.

In der Gebühr sind die Bahnfahrt, die Führung und der Museumseintritt inbegriffen.

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freie Plätze
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Anmeldung möglich
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fast ausgebucht
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auf Warteliste
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Kurs abgeschlossen
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Kurs ausgefallen
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Keine Anmeldung möglich
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Kontakt

Volkshochschule Mühlacker

Bahnhofstraße 15
75417 Mühlacker

Tel.: 07041 / 876 - 300
Fax: 07041 / 876 - 319
E-Mail: vhs@stadt-muehlacker.de

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Montag bis Donnerstag: 
8.00 - 12.30  und 13.00 - 16.00 Uhr

Freitag:
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