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freie Plätze Die Kelten - Mythos und Wirklichkeit

(Mühlacker, ab Mi., 9.10., 16.30 Uhr )

Das fünfte Semester des Kulturlehrgangs am Mittwochnachmittag ist den Kelten gewidmet.

An der Wende zum 1. Jahrtausend entwickelt sich in Mitteleuropa eine neue, prägende Kulturgruppe - die Kelten. Sie bedienten sich neuer Techniken wie der Eisenverhüttung und erlangten damit eine hohe kulturelle Blüte, die bis in die antike Mittelmeerwelt strahlte. Der griechische Autor Herodot beschreibt die Kelten, die in Mitteleuropa siedelten. Der Kulturlehrgang am Mittwochnachmittag wird die Eigenständigkeit und Brillanz keltischer Lebensweise, Kunst und Geschichte mit ausgewählten Beispielen vorstellen. Ebenso wird die Sichtweise der Griechen und Römer auf ihre keltischen Handelspartner wie politischen Gegner, die man als "Gegenkonzept" zur klassischen Welt verstehen könnte, hervorgehoben. Letztendlich wird die späte Nachblüte des Keltentums in Randgebieten Europas wie Irland oder Schottland beschrieben.

Termin 1: Hallstatt-Kultur - die frühen Kelten
Termin 2: Laténe-Kultur - die zweite Blütezeit und Phase der Migration
Termin 3: Ganz Gallien ist von den Römern besetzt- Ganz Gallien?©Asterix und Obelix
- das Ende der Kelten


1) Die Völkerwanderungszeit
Über 400 Jahre lang hatte Rom den Angriffen aus dem Norden widerstanden, seit um 100 v.Chr. mit den Kimbern und Teutonen erstmals germanische Stämme ins Imperium eingefallen waren. Bedeutende Feldherren und Kaiser wie Julius Caesar oder Marc Aurel hatten sich mit den Germanen gemessen und ihren Ruhm aus den Siegen über die "nördlichen Barbaren" gezogen. Aber im Jahre 376 begann sich das Blatt zu wenden: Mit der Niederlage des Kaisers Valens bei Adrianopel begann der unaufhaltsame Niedergang des Reiches. Germanenüberfälle, Hunnensturm und Völkerwanderung bewirkten tiefgreifende Veränderungen. Am Ende fiel das Imperium Romanum, germanische Völker übernahmen die Herrschaft in Europa. An diesem Abend werden die Ursachen, der Verlauf und die Folgen dieser großen Völkerwanderung ausführlich und anschaulich unter die Lupe genommen.

2) Die Merowinger
Die Merowinger sind das älteste bekannte Königsgeschlecht der Franken, dessen Name sich von Merowech ableitet. Dieses germanische Herrschergeschlecht regierte vom frühen 5. Jahrhundert bis zur Mitte des 8. Jhs., nach dem die historische Epoche des Übergangs von der Spätantike zum frühen Mittelalter im gallisch-germanischen Raum auch als "Merowingerzeit" benannt wird.
Dass die Menschen in dieser Phase durchaus in einer differenzierten Gesellschaftsform lebten, zeigen zahlreiche Siedlungen und die aus den Gräberfeldern stammenden Grabbeigaben, Schmuckgegenstände, Waffen und Geräte.

3) Die Langobarden
Das historische Volk der Langobarden trat zum ersten Mal im 1. Jh. v. Chr. an der Niederelbe in Erscheinung; sie wandern im 6. Jh. n. Chr. nach Pannonien, dem heutigen Niederösterreich und Ungarn. Ihre große Stunde schlug schließlich unter König Alboin, unter dessen Führung sie Italien erobern. Dort entwickeln sie eine eigenwillige Form der frühmittelalterlichen Kunst, die sich in außergewöhnlichen Goldschmiedearbeiten und architektonischen Kleinoden bis heute erhalten hat.

freie Plätze Besuch und Führung im Kaffeemühlenmuseum Wiernsheim

(Wiernsheim, ab Do., 17.10., 14.30 Uhr )

Kaffee das Lieblingsgetränk der Deutschen
Kaffee trinken bedeutet genießen. In den vergangen Jahrhunderten noch viel stärker als heute, als Kaffee trinken echtes Luxusgut und nicht immer verfügbar war. Man zelebrierte die Zubereitung. legte Wert auf feines Porzellan und auf eine kunstvoll gearbeitete Kaffeemühle.
Im Kaffeemühlenmuseum in Wiernsheim finden sie weit über 1000 der schönsten Exemplare aus den unterschiedlichsten Regionen und Zeiten.
Treffpunkt ist um 14.30 Uhr (eigene Anreise) im Kaffeemühlenmuseum zu der einstündigen Führung und anschließend haben Sie noch die Möglichkeit im Café einen Kaffee zu genießen in heimischer Atmosphäre und den Museums-Shop zu besuchen.
Im Mittelpunkt der jährlich anberaumten Fortbildung für die Stadtführer, die Mitarbeiter der AK Museums sowie des Stadtarchivs stehen dieses Jahr die "Burgen - Symbole der Macht".
Als Ausgangspunkt dient die Burgruine Löffelstelz, anhand derer und weiterer Beispiele das bauliche, kulturpolitische und fortifikatorische Phänomen des Burgenbaus vorgestellt wird.
Über kaum einen anderen Forschungsgegenstand wurde so viel und gleichzeitig so viel Unrichtiges geschrieben wie über die mittelalterliche Burg. Falsche Datierungen - maßlose Übertreibungen der Wehrfähigkeit - Fehlinterpretationen von Bergfried, Schießscharten und Gußerkern - Phantastereien über das Leben auf der Burg, über Folterkammern und heißes Pech - all das wird uns an diesem Abend beschäftigen

freie Plätze Die Kelten im Enzkreis

(Maulbronn, ab Di., 19.11., 19.00 Uhr )

Auch wenn der Enzkreis für das 1. Jahrtausend v. Chr. keine idealen landwirtschaftlichen Rahmenbedingen geboten hat, dienten die zahlreichen Bodenschätze zur Einrichtung eines keltischen "Bergbau- und Industrierevier" in der späten Hallstatt- und frühen Latènezeit. Als logistische "Schlagader" fungierte die Enz mit ihren Nebenflüssen, auf welchen Produkte wie Eisenluppen oder fertige Gerätschaften transportiert und verhandelt wurden.
Lassen Sie uns einen gemeinsam einen Blick auf die archäologischen Spuren der Kelten im Enzkreis werfen.

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Fax: 07041 / 876 - 319
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