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Anmeldung möglich Morgenakademie Musik - Hören mit Verstand: Robert Schumann

(Mühlacker, ab Mo., 18.2., 10.00 Uhr )

Robert Schumann besaß eine literarisch-musikalische Doppelbegabung. Ab etwa 1830 wurde jedoch die Musik für sein weiteres Schaffen zentrales Anliegen. Lange komponierte er nur für das Klavier, dann im Jahr 1840 urplötzlich etwa 150 Lieder. In den Folgejahren entstanden große Orchesterwerke, auch Kammermusik, Chormusik und eine Oper. Seine Lebensstationen waren Zwickau, Heidelberg, Dresden, Leipzig und Düsseldorf.
Seinem vielseitigen musikalischen Schaffen, unter Berücksichtigung der Lebensstationen und Lebenssituationen nachzuspüren, ist Anliegen des Seminars.

Eine vom Kursleiter entwickelte multimediale DVD bildet die Grundlage des Seminars und lädt zur vertiefenden Beschäftigung mit dem Thema ein. Auf der DVD sind klingende und animierte Partituren aller besprochenen Werke zu finden, dazu Videosequenzen, Abbildungen von Autographen, Lebensbilder und nicht zuletzt erläuternde Texte.
In der Kursgebühr enthalten ist diese DVD.

Anmeldung möglich Morgenakademie Geschichte - Der Kalte Krieg

(Mühlacker, ab Mo., 25.2., 10.00 Uhr )

Vor dem Hintergrund angespannter Ost-West-Beziehungen und der Debatte über eine Wiederkehr des Kalten Krieges blicken wir auf die Jahrzehnte zwischen 1945 und 1991 - vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Auflösung der Sowjetunion. Dieser Konflikthat die beiteiligten Gesellschaften porentief durchdrungen und nachhaltig verändert. Die Dynamik des nuklearen Rüstungswettlaufs, die als entscheidend für den Ursprung und die Zuspitzung des Kalten Kriegs gesehen wird, ist hierbei einer von Schwerpunkten.

freie Plätze Morgenakademie 100 Jahre Frauenwahlrecht

(Mühlacker, ab Mo., 29.4., 10.00 Uhr )

1919 - Das Leben der Frauen vor 100 Jahren in Deutschland

Im Jahre 1919 veränderte sich die Rechtssituation der Frauen in der deutschen Gesellschaft grundlegend, denn sie bekamen das aktive und passive Wahlrecht im Deutschen Reich. Damit war eine wichtige Weiche für die 1949 festgeschriebene Gelichberechtigung der Frau im deutschen Grundgesetz gestellt worden. Aber wie lebte es ich als Frau in der Zeit der Jahrhundertwende?
Und warum erhielten die Frauen gerade jetzt, in einer der schwersten Stunden der Deutschen Geschichte - der 1. Weltkrieg war gerade verloren - das Wahlrecht. Hatte das Reich nicht genügend andere Probleme zu bewältigen? Tauchen sie ein in eine vielseitige Entwicklungsgeschichte jener Zeit.

Anmeldung möglich Morgenakademie Philosophie

(Mühlacker, ab Do., 2.5., 10.00 Uhr )

Antisemitismus entwirft ein fiktives Bild von "den Juden" und benutzt es, um die Welt zu erklären. Komplizierte gesellschaftliche Zusammenhänge werden auf ein stark vereinfachendes Gut-Böse Schema reduziert. Die Erscheinungsformen des Antisemitismus haben sich gewandelt: Klassische Formen der Judenfeindschaft nehmen ab, antisemitische Vorurteile sind jedoch in Gestalt einer die NS-Verbrechen relativierenden Sicht der Geschichte und "antizionistischer " Hetze immer noch stark verbreitet. Jüdinnen und Juden sorgen sich aufgrund alltäglicher Erfahrungen mit antijüdischen Anfeindungen um ihre Sicherheit. Antisemitismus ist eine Realität in der Mitte unserer Gesellschaft. Die drei Vormittage möchten in einer elementarisierten Form aufklären über Erscheinungsformen, Hintergründe und Ursachen des Antisemitismus.

Termin 1: Donnerstag, 02. Mai 2019, 10.00 - 11.30 Uhr
Antisemitismus kann man als eine Sonderform "gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" bezeichnen. Er ist in aller Regel mit einer rassistischen Grundeinstellung verbunden und speist sich aus mehreren Quellen. Judenfeindliche Traditionen begleiten die Geschichte des Judentums durch die Zeiten. Wir folgen dieser Geschichte. Wir bemühen uns an diesem Morgen um eine korrekte Beschreibung der Vergangenheit und gegen ihre Verzerrung und Verfälschung.

Termin 2: Donnerstag, 23. Mai 2019 , 10.00 - 11.30 Uhr
Diktaturen verändern die Geschichte zur eigenen Legitimation. Gleichgeschaltete Medien und Indoktrination ab dem Kindergarten formen neue historische Wahrheiten. Der Missbrauch der Geschichte gelingt auch mit massenhaften, falschen Darstellungen in den Sozialen Medien, mit Vorträgen, Artikeln und Spruchbändern auf Demonstrationen. Die Verkehrung der Rollen von Tätern und Opfern sind gefährliche Erscheinungsformen des Antisemitismus. Verbreitet sind auch Verschwörungstheorien und Hasspropaganda gegen den Staat Israel. Wir suchen an diesem Morgen Aufklärung, um der Wahrheit zum Licht zu verhelfen und der Lüge zu widersprechen.

Termin 3: Donnerstag, 27. Juni 2019 , 10.00 - 11.30 Uhr
Ein typischer Ausdruck christlicher Überheblichkeit ist die bildliche Darstellung von "Kirche" und "Synagoge", die im Mittelalter weit verbreitet war. Die "Kirche" posiert als Siegerin mit gekröntem Haupt, in den Händen trägt sie Kreuz und Abendmahlskelch. Die "Synagoge" steht da in gedemütigter Haltung mit gebrochener Lanze und verbundenen Augen. Blind und verstockt wird hier das Judentum dargestellt, triumphierend die christliche Religion. Weil antijüdische Lehren der Kirche seit nahezu zweitausend Jahren Hass und Vorurteile gegenüber Jüdinnen und Juden mitbegründet, verbreitet und verstärkt haben, tragen Christen eine besondere Verantwortung für die Überwindung des Antisemitismus. Die Schuld, die Scham über das Versagen der Kirchen gaben den Anstoß zu einem Prozess der Umkehr und Neuorientierung im Verhältnis der Kirchen zu Judentum Wir stellen uns an diesem Morgen diesem Prozess zwischen Schuld und Verantwortung.

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Fax: 07041 / 876 - 319
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