Kursangebote >> Kursbereiche >> Allgemeinbildung >> MoMo - Morgenakademie

Seite 1 von 1

freie Plätze Morgenakademie 100 Jahre Frauenwahlrecht

(Mühlacker, ab Mo., 29.4., 10.00 Uhr )

1919 - Das Leben der Frauen vor 100 Jahren in Deutschland

Im Jahre 1919 veränderte sich die Rechtssituation der Frauen in der deutschen Gesellschaft grundlegend, denn sie bekamen das aktive und passive Wahlrecht im Deutschen Reich. Damit war eine wichtige Weiche für die 1949 festgeschriebene Gelichberechtigung der Frau im deutschen Grundgesetz gestellt worden. Aber wie lebte es ich als Frau in der Zeit der Jahrhundertwende?
Und warum erhielten die Frauen gerade jetzt, in einer der schwersten Stunden der Deutschen Geschichte - der 1. Weltkrieg war gerade verloren - das Wahlrecht. Hatte das Reich nicht genügend andere Probleme zu bewältigen? Tauchen sie ein in eine vielseitige Entwicklungsgeschichte jener Zeit.

Anmeldung möglich Morgenakademie Philosophie

(Mühlacker, ab Do., 2.5., 10.00 Uhr )

Antisemitismus entwirft ein fiktives Bild von "den Juden" und benutzt es, um die Welt zu erklären. Komplizierte gesellschaftliche Zusammenhänge werden auf ein stark vereinfachendes Gut-Böse Schema reduziert. Die Erscheinungsformen des Antisemitismus haben sich gewandelt: Klassische Formen der Judenfeindschaft nehmen ab, antisemitische Vorurteile sind jedoch in Gestalt einer die NS-Verbrechen relativierenden Sicht der Geschichte und "antizionistischer " Hetze immer noch stark verbreitet. Jüdinnen und Juden sorgen sich aufgrund alltäglicher Erfahrungen mit antijüdischen Anfeindungen um ihre Sicherheit. Antisemitismus ist eine Realität in der Mitte unserer Gesellschaft. Die drei Vormittage möchten in einer elementarisierten Form aufklären über Erscheinungsformen, Hintergründe und Ursachen des Antisemitismus.

Termin 1: Donnerstag, 02. Mai 2019, 10.00 - 11.30 Uhr
Antisemitismus kann man als eine Sonderform "gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" bezeichnen. Er ist in aller Regel mit einer rassistischen Grundeinstellung verbunden und speist sich aus mehreren Quellen. Judenfeindliche Traditionen begleiten die Geschichte des Judentums durch die Zeiten. Wir folgen dieser Geschichte. Wir bemühen uns an diesem Morgen um eine korrekte Beschreibung der Vergangenheit und gegen ihre Verzerrung und Verfälschung.

Termin 2: Donnerstag, 23. Mai 2019 , 10.00 - 11.30 Uhr
Diktaturen verändern die Geschichte zur eigenen Legitimation. Gleichgeschaltete Medien und Indoktrination ab dem Kindergarten formen neue historische Wahrheiten. Der Missbrauch der Geschichte gelingt auch mit massenhaften, falschen Darstellungen in den Sozialen Medien, mit Vorträgen, Artikeln und Spruchbändern auf Demonstrationen. Die Verkehrung der Rollen von Tätern und Opfern sind gefährliche Erscheinungsformen des Antisemitismus. Verbreitet sind auch Verschwörungstheorien und Hasspropaganda gegen den Staat Israel. Wir suchen an diesem Morgen Aufklärung, um der Wahrheit zum Licht zu verhelfen und der Lüge zu widersprechen.

Termin 3: Donnerstag, 27. Juni 2019 , 10.00 - 11.30 Uhr
Ein typischer Ausdruck christlicher Überheblichkeit ist die bildliche Darstellung von "Kirche" und "Synagoge", die im Mittelalter weit verbreitet war. Die "Kirche" posiert als Siegerin mit gekröntem Haupt, in den Händen trägt sie Kreuz und Abendmahlskelch. Die "Synagoge" steht da in gedemütigter Haltung mit gebrochener Lanze und verbundenen Augen. Blind und verstockt wird hier das Judentum dargestellt, triumphierend die christliche Religion. Weil antijüdische Lehren der Kirche seit nahezu zweitausend Jahren Hass und Vorurteile gegenüber Jüdinnen und Juden mitbegründet, verbreitet und verstärkt haben, tragen Christen eine besondere Verantwortung für die Überwindung des Antisemitismus. Die Schuld, die Scham über das Versagen der Kirchen gaben den Anstoß zu einem Prozess der Umkehr und Neuorientierung im Verhältnis der Kirchen zu Judentum Wir stellen uns an diesem Morgen diesem Prozess zwischen Schuld und Verantwortung.

Seite 1 von 1

freie Plätze
freie Plätze
Anmeldung möglich
Anmeldung möglich
fast ausgebucht
fast ausgebucht
auf Warteliste
auf Warteliste
Kurs abgeschlossen
Kurs abgeschlossen
Kurs ausgefallen
Kurs ausgefallen
Keine Anmeldung möglich
Keine Anmeldung möglich

Kontakt

Volkshochschule Mühlacker

Bahnhofstraße 15
75417 Mühlacker

Tel.: 07041 / 876 - 300
Fax: 07041 / 876 - 319
E-Mail: vhs@stadt-muehlacker.de

Öffnungszeiten

Während des Semesters:

Montag bis Donnerstag: 
8.00 - 12.30  und 13.00 - 16.00 Uhr

Freitag:
8.00 - 12.30 Uhr

Download

Hier können Sie unsere Angebote als PDF herunterladen:

Programm des Frühjahrs- und Sommersemesters 2019

VHS
Grundbildung
ich will deutsch lernen