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Anmeldung möglich Die Digitalisierung der Gesellschaft

(Mühlacker, ab Mo., 1.3., 19.00 Uhr )

Ein Beitrag zu einer nachhaltigen Transformation?

Die digitale Vernetzung nimmt in unserem Alltag permanent zu. Cloudsysteme und Videokonferenzen prägen zunehmend die Arbeitswelt, das "Smart Home" gilt als Vision und Alptraum zugleich für das eigene Zuhause. Aber was bedeutet diese Entwicklung für die so drängende sozial-ökologische Transformation unserer Gesellschaft? Bedeutet "mehr" Digitalisierung auch einen Beitrag für den Klimaschutz? Wie können wir verhindern, dass Effizienzgewinne durch Reboundeffekte wieder verloren gehen? Und wie hoch ist überhaupt der Energiebedarf der digitalen Vernetzung? Diese und weitere Fragen werden wir mit unseren Expert*innen diskutieren und laden Sie herzlich ein, dabei zu sein.
Live-Webseminar
Eine Veranstaltung in Kooperation mit "vhs Smart Democracy"

Ihre Anmeldung unter Angabe der Email-Adresse ist erforderlich.
Nach der Anmeldung erhalten Sie von uns spätestens 1 Tag vor dem Veranstaltungstermin per E-Mail den Zugangslink, mit dem Sie sich von zu Hause zum Internet-Livestream zuschalten können.

Anmeldung möglich Landtagswahl 2021 - Alles klar? online Vortrag

(Mühlacker, ab Mi., 3.3., 19.00 Uhr )

Grundlegende Informationen zur Landtagswahl 2021
Am 14. März 2021 wird in Baden-Württemberg ein neuer Landtag gewählt. Welche Aufgaben
hat der Landtag von Baden-Württemberg eigentlich und welche Möglichkeiten habe
ich, meine Stimme abzugeben? Um welche Themen wird in diesem besonderen Wahlkampf
unter "Corona-Bedingungen" gestritten? Warum sollte ich überhaupt zur Wahl gehen
und wo kann ich mich weitergehend informieren? Antworten auf diese und weitere
Fragen rund um die Wahl soll der Vortrag geben. Er richtet sich an alle, die sich zur Landtagswahl 2021 in Baden-Württemberg grundlegend und überparteilich informieren möchten.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen und Diskussionsbeiträge
einzubringen.

Anmeldung möglich Friedensprojekt Europa?

(Mühlacker, ab Do., 4.3., 19.30 Uhr )

Mit Prof. Hans Joas

Ist der stabile Friede in Europa gefährdet? Zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wird aus guten Gründen der Friede zu den hauptsächlichen Errungenschaften des europäischen Einigungsprozesses gezählt. Heute stellt sich aber nicht nur die Frage, ob dieser Friede in Richtung auf verstärkten Nationalismus gefährdet sein könnte. Es ist vielmehr auch offen, ob Europa bei einer gelingenden Verstärkung der gemeinsamen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik lediglich zu einer weiteren eigeninteressierten Großmacht auf globaler Ebene werden wird. Muss Europa nicht auch in der Politik gegenüber Staaten, die der europäischen Friedensordnung nicht angehören, den Prinzipien folgen, die sich als so segensreich für Europa erwiesen haben?
Der Vortrag versucht, anhand historischer Überlegungen diesen Fragenkomplex aufzuhellen.

Hans Joas ist Professor an der Berliner Humboldt-Universität. Regelmäßig lehrt er auch an der renommierten University of Chicago. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, so 2015 den Max-Planck-Forschungspreis.

Live-Webseminar
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem vhs.wissen live

Ihre Anmeldung unter Angabe der Email-Adresse ist erforderlich.
Nach der Anmeldung erhalten Sie von uns spätestens 1 Tag vor dem Veranstaltungstermin per E-Mail den Zugangslink, mit dem Sie sich von zu Hause zum Internet-Livestream zuschalten können.

freie Plätze Frauen der Weltgeschichte: Florence Nightingale (1820 - 1910)

(Mühlacker, ab Mo., 8.3., 19.00 Uhr )

Sie gilt als die Begründerin der modernen Krankenpflege in Europa. Zudem hat sie das Sanitätswesen
und die Gesundheitsfürsorge in Großbritannien und in Britisch-Indien einflussreich reformiert.
Nightingale vertrat die Ansicht, dass es neben dem ärztlichen Wissen ein eigenständiges pflegerisches
Wissen geben sollte. Ihre Schriften zur Krankenpflege gelten bis heute als Grundlage in der
Pflegearbeit. Während des Krimkrieges (1853-1856) versorgte sie zusammen mit einigen Mitarbeiterinnen
die verwundeten Soldaten beider Seiten. Da sie nachts auf ihren Kontrollgängen die Patienten
mit einer Lampe in der Hand besuchte, ging sie als Lady with the Lamp ("Dame mit der Lampe")
in die britische Folklore ein.
Film und Diskussion - LIVE und ONLINE

Als 2015 mehr als 800.000 Geflüchtete nach Deutschland kamen, waren sie die Angstgegner aller Integrationsskeptiker_innen: Junge Männer, die allein aus Syrien oder Afghanistan, aus Somalia, Eritrea oder dem Irak nach Deutschland kamen. Sie wurden zur Projektionsfläche ebenso für ernsthafte Sorgen wie für plumpen Rassismus.

Zugleich wurde viel häufiger über sie gesprochen als mit ihnen - da setzt der Film "Wir sind jetzt hier" an. Sieben junge Männer erzählen in die Kamera vom Ankommen in Deutschland - von lustigen und beglückenden Momenten und von Momenten tiefster Verzweiflung, von ihren Ängsten und wie sie mit ihnen umgegangen sind, von Rassismus und von der Liebe.
Ihre Geschichten lassen die Zuschauer_innen teilhaben an den emotionalen Turbulenzen, die eine Flucht fast immer nach sich zieht und sie erzählen viel darüber, was es auch in den nächsten Jahren noch braucht, damit Integration gelingt.
Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam den Film anzuschauen und im Anschluss mit unseren Gästen live und online zu diskutieren. Die Eindrücke des Films werden dabei mit den eigenen Erlebnissen mit Geflüchteten und anderen internationalen Neuankömmlingen verbunden.
Ankommen bedeutet Dazugehören, Teilhaben und Mitgestalten - das ist ein Prozess, der vor Ort gestaltet wird. Wie das in Mühlacker und im Enzkreis gelingen kann, steht im Mittelpunkt unserer Debatte.

Programm:
17:00 Uhr Begrüßung : Leila Walliser, Integrationsbeauftragte der Stadt Mühlacker
17:10 Uhr Streaming des Films "Wir sind jetzt hier"
18:00 Uhr Diskussion mit

Ahmed Al-Sadoon, Software-Tester, kam 2015 aus dem Irak nach Deutschland, Protagonist des Films

Ronja von Wurmb-Seibel, Autorin und Filmemacherin

Sabine Rabl, Flüchtlingsbeauftrage aus Mühlacker und Warvan Abush aus Pforzheim

und dem Publikum.

Moderation: Anja Dargatz, Fritz-Erler-Forum
DRK-Wohnberater im Enzkreis beraten Menschen, die im Alter oder mit Handicap in ihrem eigenen Zuhause selbstbestimmt leben möchten. Hierbei stehen Unterstützungssysteme und Barrierereduzierung im Mittelpunkt. In 34 UE werden Sie für diese Beratungstätigkeit qualifiziert. Themen im Kurs sind z.B. Bedeutung/Klienten der Wohnberatung, Demenz in der Wohnberatung, Treppenlift-und Aufzugssysteme, Sensibilisierung für Barrieren, Kommunikation, DIN-Normen, Planungsbeispiele, Finanzierung, u.a. Der Kurs findet als Online-Schulung statt, es kann also von zuhause teilgenommen werden. Kursunterlagen werden zur Verfügung gestellt. Als weitere Einweisung wird eine Hospitationszeit angeboten. Technische Voraussetzung für die Teilnahme an der Online-Schulung im Go-to-meeting-Format ist ein PC,Laptop oder Tablet mit Kamera und Mikrophon.
Kurstermin : wird noch bekannt gegeben, Zeitraum April 2021
Gebühr: kostenfrei
Was hat das Linden-Museum mit dem deutschen Kolonialismus zu tun? Welche württembergischen Akteure waren am Kolonialismus beteiligt? Wie präsent war der Kolonialismus in der württembergischen Alltagswelt? Und wie wirkt er bis heute fort?

Der Fokus liegt dabei weniger auf den Auswirkungen des Kolonialismus in den deutschen Kolonien, sondern darauf, wie er sich im Linden-Museum und in Württemberg zeigte und bis heute fortwirkt. Damit stellt sich das Museum der Verantwortung für die eigene Geschichte und reflektiert seine kolonialen Wurzeln kritisch.

Die Ausstellung zeigt die kolonialen Verbindungen des Museums zwischen 1882, dem Jahr der Gründung des Württembergischen Vereins für Handelsgeographie als Träger des Museums, und ca. 1940 auf und bezieht Auswirkungen bis in die Gegenwart mit ein. Eine wichtige Rolle nahm Karl Graf von Linden ein. Er war Vorsitzender des Trägervereins und prägte das Museum während der Kolonialzeit. Entsprechend wurde das Museum 1911 nach ihm benannt.

In einem weiteren Schritt wird das kolonialistische Vereinswesen betrachtet, zu dem auch der Trägerverein zu zählen ist. Vereine prägten das gesellschaftliche Leben und dienten als Multiplikatoren kolonialer Ideologien. Ereignisse wie Kolonialtagungen, -ausstellungen und sog. "Völkerschauen" oder Objekte der Alltagskultur zeigen, wie tief verwurzelt der Kolonialismus auch in Stuttgart war. Es wird gefragt, welche Kontinuitäten sich bis heute ergeben.

Ein weiterer Themenschwerpunkt befasst sich mit Gewalt und rückt exemplarisch den sogenannten "Boxer-Krieg" in China (1900/01) in den Mittelpunkt. Hunderte Württemberger Soldaten zogen freiwillig in diesen Krieg, aus dem das Linden-Museum geplünderte Objekte besitzt. Württembergern, die an Kolonialexpeditionen und -kriegen teilnahmen, wurde ehrend mit Gedenktafeln und Denkmälern gedacht, die es teilweise noch heute gibt. Wie soll damit umgegangen werden?

In die Ausstellung fließt die Provenienzforschung im Museum ein. Außerdem wurde vom Linden-Museum eigens eine Untersuchung zu Württemberg und dem Kolonialismus in Auftrag gegeben. Die Landesgeschichte im Kontext des Kolonialismus zu betrachten und die vielen Querverbindungen zwischen Institutionen, Personen und Ereignissen herauszuarbeiten, ist ein neuer Ansatz. Auch wenn manche Fragen schon früher bearbeitet wurden, setzt die wissenschaftliche Forschung und Debatte bei vielen Fragen gerade erst ein.

Zentral sind dabei kritische Distanz und Multiperspektivität, um Kolonialgeschichte nicht einseitig oder gar nostalgisch aus der Sicht württembergischer Akteure nachzuerzählen. Dass die Auseinandersetzung stark in Bewegung ist, wird auch in der Ausstellung sichtbar. Angelehnt an die Idee der Werkstatt sind die Besucher*innen aufgefordert, Fragen zu beantworten, eigene Gedanken oder Kritik festzuhalten und ihr Wissen einzubringen oder zu hinterfragen. Die Besucher*innen können verschiedene Standpunkte und Perspektiven einnehmen, Leerstellen und Verbindungslinien werden offen gelegt und die Inhalte zur Diskussion gestellt.

Die Gebühr beinhaltet:
- Anreise mit der Bahn
- Führung durch die Sonderausstellung und Eintritt in die Sammlung

Termin: Mittwoch, 14. April 2021
Abfahrt der Bahn in Mühlacker: 9:02 Uhr, Bahnhof Mühlacker
Besichtigung: 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr
Danach Zeit zur freien Verfügung in Stuttgart
Rückfahrt ab Stuttgart: 14:28 Uhr
Gebühr: 29,- EUR
Kursnummer: K3101.00

freie Plätze Letzte Hilfe - Sterbende würdevoll begleiten

(Mühlacker, ab Do., 15.4., 18.30 Uhr )

Das Lebensende und das Sterben machen uns als Mitmenschen oft hilflos. Dieser Kurs vermittelt Basiswissen und Orientierung. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern praktizierte Mitmenschlichkeit, die auch in der Familie möglich ist. Wir möchten Grundwissen an die Hand geben und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden.

Inhalte sind:
- Sterben als Teil des Lebens
- Vorsorgen und Entscheiden
- Leiden lindern
- Abschied nehmen

Anmeldung möglich Fritzmartin Ascher

(Mühlacker, ab Do., 15.4., 19.00 Uhr )

Gymnasialprofessor an der Hilda-Schule, Totengräber und Bürgermeister in Mühlacker
Vortrag mit Christiane Bastian-Engelbert
in Kooperation mit dem Historisch-Archäologischen-Verein Mühlacker und dem Evangelischen Bildungswerk im Kirchenbezirk Mühlacker

Fritzmartin Ascher arbeitete als Lehrer, ab 1925 oder 1927 als Gymnasialprofessor am Hilda-Gymnasium. Nachdem er ab 4. Oktober 1935 als Jude zwangsbeurlaubt war, und danach Berufsverbot erhielt, schlug er sich als Straßenkehrer, Milchfuhrmann, Friedhofsgärtner und Totengräber durch.

Im Juni 1945 wurde er durch den französischen Militärgouverneur zum Bürgermeister von Mühlacker ernannt.

Teilnahme kostenlos, wir freuen uns über eine Spende

freie Plätze Das aktuelle Politik-Café

(Mühlacker, ab Di., 27.4., 15.00 Uhr )

Hintergründe und Einschätzungen zu aktuellen Ereignissen und Entwicklungen

Geht es Ihnen auch so? Da passiert etwas Unvorhergesehenes in der Politik, die Medien überschlagen sich mit Meldungen, aber wirkliche Informationen, Hintergründe etc. erfahren Sie nicht oder nur nach reiflicher Recherche.
Auch die vhs Mühlacker kann zumeist erst im folgenden Semesterprogramm darauf reagieren.
Deshalb bietet die vhs Mühlacker genau dafür eine Vortragsreihe zu aktuellen nationalen wie internationalen politischen Ereignissen an. Die einzelnen Themen werden kurzfristig bekannt gegeben.

Außerdem stehen Kaffee und etwas zum Knabbern bereit.

freie Plätze Und das Meer wird brausen ... - Interessenpolitik im Pazifik

(Mühlacker, ab Di., 27.4., 19.00 Uhr )

USA und China beim Kräftemessen im Pazifik

Nachdem sich die USA aus dem Spannungsfeld Nahost unter der Präsidentschaft Obama zurückgezogen
hatten, verlegten sie ihren Interessenhorizont in den Osten, in den Pazifik. Dort wo die VR China seit geraumer Zeit begonnen hatte das Meer - den Pazifik - und die Anrainerstaaten nach und nach unter ihren Einfluss zu zwingen. Die Wiedereingliederung von Taiwan und Hongkong stehen dabei ganz oben auf der außenpolitischen Agenda Chinas. Aber auch die absolute Kontrolle über das "Gelbe Meer" spielt in der heutigen Außenpolitik Chinas eine gewichtige Rolle.
Welche Absicht verfolgen dabei die USA? Die Bewahrung der Internationalität der Verkehrswege
oder die eigene Vormachtstellung im Reigen der Weltmächte?
Ob E-Autos, autonomes Fahren oder Flugtaxis - die Ansätze sind vielfältig. Klar ist nur: Ein Wandel unserer Mobilität ist unausweichlich. Der Verkehrssektor ist für ca. 18 Prozent der Treibhausgasemissionen in Deutschland verantwortlich, über 90 Prozent davon gehen allein auf den Straßenverkehr zurück. Wollen wir unsere Klimaziele einhalten, müssen wir unsere Mobilitätssysteme verändern. Dabei muss die Akzeptanz der Bevölkerung gewährleistet sein und negative soziale Folgeeffekte vermieden werden. Aber wie gelingt dieser Wandel sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltig und gerecht? Wie verbinden wir die Anforderungen urbaner Zentren mit denen ländlicher Regionen? Diese und weitere Fragen wollen wir mit unseren Expert*innen diskutieren und wir laden Sie herzlich ein, Ihre Fragen in die Diskussion einzubringen.

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Kontakt

Volkshochschule Mühlacker

Bahnhofstraße 15
75417 Mühlacker

Tel.: 07041 / 876 - 300
Fax: 07041 / 876 - 319
E-Mail: vhs@stadt-muehlacker.de

Öffnungszeiten

Während des Semesters:

Montag bis Donnerstag
08:00 - 12:30 Uhr
13:00 - 16:00 Uhr

Freitag
08:00 - 12:30 Uhr

Download

Hier können Sie unsere Angebote als PDF herunterladen:

Programm des Frühjahrs- und Sommersemesters 2021

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