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Es ist nicht sicher, ob Veranstaltung "Femizide. Warum Männer Frauen töten und was wir dagegen tun müssen" (Nr. 09) in den Warenkorb gelegt wurde. Bitte überprüfen Sie den Warenkorb und aktivieren Sie ggf. die Cookies in den Einstellungen Ihres Browsers.

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Sie gilt als wichtigste Stimme für Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe in Simbabwe: die Schriftstellerin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga erhält am 24. Oktober den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Auf ihrer anschließenden Lesereise kommt sie am Donnerstag, 28. Oktober nach Ahaus. Im Mittelpunkt der Veranstaltung in der Stadthalle im Kulturquadrat (Beginn: 19:30 Uhr) stehen ihre beiden Romane "Aufbrechen" (original: "Nervous conditions", 1988) und "Überleben"! (original: "This mournable Body", 2018), Teil 1 und 3 einer Trilogie.
Sie erzählen die Geschichte der jungen Shona-Frau Tambu, der nur durch einen Zufall der Weg aus einer Dorfgemeinschaft auf eine Missionsschule und später an die Universität gelingt. Trotz des Bildungsaufstiegs ist der gesamte Lebensweg geprägt durch teils offene, teils unterschwellige Diskriminierung. Tambu pendelt beständig zwischen den Polen Anpassung und Entfremdung. Der Entwicklungsroman macht ein Spannungsfeld erfahrbar, das für alle postkolonialen Gesellschaften typisch ist. Tsitsi Dangarembgas Leben selbst ist eine Biographie, die genau diesen Spannungen ausgesetzt ist. Neben dem Gespräch mit der Autorin werden Auszüge aus beiden Romanen vorgetragen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation der Stadt Ahaus, Ev. Christus-Kirchengemeinde Ahaus und aktuelles forum Volkshochschule statt.

Ihre Anmeldung unter Angabe der Email-Adresse ist erforderlich.
Nach der Anmeldung erhalten Sie von uns spätestens 1 Tag vor dem Veranstaltungstermin per E-Mail den Zugangslink, mit dem Sie sich von zu Hause zum Internet-Livestream zuschalten können.

fast ausgebucht MoMo Geschichte - Römische Kaiserzeit

(Mühlacker, ab Mo., 8.11., 10.00 Uhr )

Das Heilige Römische Reich (962-1806)
Im Jahr 962 ließ sich der deutsche König Otto I. in Rom durch den Papst zum Kaiser krönen. Diese Krönung begründete nun eine dauernde Tradition, denn seitdem erhoben die deutschen Könige den Anspruch auf die Kaiserkrone. Seit 1157 nannten die Kaiser ihr Reich ein "heiliges", um die Gleichrangigkeit mit den Päpsten zu betonen. Im 15. Jh. bürgerte sich der Zusatz "deutscher Nation" ein. Das Heilige Römische Reich deutscher Nation endete 1806, als Franz II. nach der Errichtung des Rheinbundes durch Napoleon I. die Kaiserkrone niederlegte. Der Vortrag spürt der 844-jährigen Geschichte des "Alten Reichs" nach.
Der Vortrag will versuchen die Vielfalt des Heiligen Römischen Reiches an Hand einiger ausgewählten Ereignisse umreisen.

Anmeldung möglich US-Präsident Joe Biden - Friede, Freude, Eierkuchen?

(Mühlacker, ab Do., 11.11., 19.00 Uhr )

US-Präsident Joe Biden - Friede, Freude, Eierkuchen?
Mit Joe Biden ist ein Mann US-Präsident geworden, der auf eine lange politische Karriere zurückblicken kann. Ein Mann, der versuchen wird, die vier Jahre Trump in der Welt schnell vergessen zu machen.
Allerdings wird er auch dafür Sorge tragen, dass die USA wieder als internationale Führungsmacht wahrgenommen werden. Das heißt, dass er sich intensiv mit dem Führungsanspruch der VR China auseinandersetzen und parallel auch Russland wieder in seine Schranken weisen muss. Die EU wird ihm zwar am Herzen liegen - aber eher in der Funktion eines treuen Vasallen statt eines eigenständigen Partners in einer globalisierten Welt.

freie Plätze Inklusionsbegleiter-Schulung

(Mühlacker, ab Do., 11.11., 19.00 Uhr )

Menschen mit Behinderung sind im Alltag oft auf Unterstützung angewiesen. Sie können z.B. nicht alleine an einem Freizeit- oder Vereinsangebot teilnehmen. Deshalb brauchen wir interessierte Bürgerinnen und Bürger die gerne Begleitungen für Menschen mit Behinderung übernehmen möchten.
Unsere Qualifizierungsreihe bietet Ihnen die Möglichkeit, Wissen über Behinderungen, Organisationen und Einsatzbereiche zu bekommen. Auch geben Experten mit und ohne Behinderung praktische Tipps.
Mit Prof. Dr. Armin Grunwald

Technik war in der Kulturgeschichte der Menschheit stets ein entscheidendes Medium für Erfolg und Wohlstand. Dabei ist die Technik nicht bloß Objekt, sondern kann Menschen verändern, individuell wie kollektiv: Handlungsweisen, Lebensstile und Gewohnheiten, Freizeitverhalten und Arbeitswelt, aber auch Werte und Wertschätzungen. Technik wirkt auf ihre Erzeuger und Nutzer zurück. Diese Rückwirkungen tragen zu den Vorstellungen bei, die Menschen von sich machen, aber auch von Natur und Umwelt. Die Frage nach der Technik führt daher auf die Frage nach dem Menschen zurück, beide Fragen sind untrennbar verbunden. Im Vortrag gehe ich diesen Verbindungen nach, beginnend historisch, jedoch mit Schwerpunkt auf gegenwärtigen Herausforderungen menschlicher Selbstverständnisse angesichts von Digitalisierung und Biotechnologie.

Prof. Dr. Armin Grunwald wurde in Physik promoviert und in Philosophie habilitiert. Seit 1999 leitet er das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und hält dort auch eine Professur für Technikethik und Technikphilosophie. Seit 2002 berät er den Deutschen Bundestag in Fragen der Technikfolgenabschätzung.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) und vhs.wissen live statt. Es ist ein Live-Webinar.

Ihre Anmeldung unter Angabe der Email-Adresse ist erforderlich.
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freie Plätze Alfred Emrich - Initiator des Uhlandbaus

(Mühlacker, ab Do., 18.11., 19.00 Uhr )

Alfred Emrich (1876-1943), Schmuckfabrikant und Mitbegründer der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft Dürrmenz-Mühlacker
Dank seiner Weitsicht und seines Engagements wurde der Uhlandbau 1921 errichtet und mit kulturellem Leben erfüllt. Er führte seine Fabrik mit großem persönlichen Einsatz und weltweitem Erfolg.
Die judenfeindlichen Gesetze der Nationalsozialisten machten auch vor seiner Familie keinen Halt. Er floh 1939 nach Frankreich und wurde 1943 in Auschwitz ermordet.
In einem durchschnittlichen Leben in Deutschland sind die Daten der Bürger*innen mindestens beim Einwohnermeldeamt gespeichert, In der Regel auch bei einem Bankkonto und bei einem oder mehreren Telefonanbietern. Bei allen Vertragspartnern werden Daten gespeichert und automatisiert verarbeitet. Meist kann man die Speicherung und Verarbeitung nicht verhindern. Bei einer aktiven Teilnahme am Internet ist man selbst für seine Daten (z.B. Äußerungen, Leserbriefe) verantwortlich, aber auch bei einer passiven Teilnahme speichern Großkonzerne viele Daten. Der Vortrag gibt Anhaltspunkte, wie man staatliche Stellen abfragt und Missstände aufzeigt und welche Möglichkeiten es gibt, sich der Macht der Großkonzerne zu entziehen. Nicht alles ist leicht und ohne Aufwand, aber man hat die Option zu entscheiden, wie wichtig einem seine*ihre Daten sind.

Zur Referentin:
Andrea "Princess" Wardzichowski bewegt sich seit November 1990 im Internet und hat die Entwicklung des Internets von einem rein akademischen Netzwerk der Vor-WWW-Zeit zu einem Massenmedium verfolgt.
Seit 2001 engagiert sie sich beim Chaos Computer Club Stuttgart e.V.und tritt dort für "Spaß am Gerät" aber auch für Umsicht im Umgang mit Daten und Technologie ein und versieht die Arbeit der Pressesprecherin. Der Datenschutz inner- und außerhalb des Netzes ist hierbei das Hauptthema.
Ein weiteres Anliegen ist ihr auch die Frauen-und Mädchenförderung im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich. Hauptberuflich ist sie in der Technikabteilung eines nichtkommerziellen Internetproviders beschäftigt.

Anmeldung möglich Was bedeutet es heute, jüdisch zu sein?

(Mühlacker, ab Mi., 24.11., 19.00 Uhr )

Smart Democracy - Online-Veranstaltungsreihe zu aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen
live aus der vhs Köln

Veranstaltung im Rahmen des Jubiläumsjahres 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland

Die jüdische Gemeinschaft begeht 2021 ein besonderes Jubiläum: In diesem Jahr leben Jüdinnen und Juden nachweislich seit 1.700 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Im Rahmen des Festjahres wurde das lebendige, vielfältige jüdische Leben in Deutschland gefeiert und sein Beitrag zur Kultur präsentiert.

Wir ziehen Bilanz und blicken nach vorn: Was bedeutet es heute, jüdisch zu sein? Wieso bleibt die Lebenswirklichkeit von Jüdinnen und Juden in Deutschland abseits von Holocaustgedenken im öffentlichen Diskurs oftmals auf der Strecke? Welche Möglichkeiten gibt es, dem wachsenden Antisemitismus zu begegnen? Hat das Festjahr dazu beigetragen, jüdisches Leben in Deutschland dauerhaft sichtbarer zu machen?

Mit unseren Gästen aus Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft kommen wir zu diesen Fragen ins Gespräch und blicken auf das Jubiläumsjahr zurück. Seien Sie dabei und bringen Sie Ihre Fragen in die Diskussion ein!
Mit Margherita Bettoni

Jeden Tag versucht in Deutschland ein Mann, seine Frau umzubringen. Alle 3 Tage wird eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Hinzu kommen die Morde an Frauen durch ihnen unbekannte Täter. Diese Verbrechen sind keine Ehrenmorde oder Beziehungstaten, sondern Femizide: Morde, die an Frauen verübt werden, weil sie Frauen sind. Laura Backes und Margherita Bettoni zeigen in dem Vortrag, dass die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts auch bei uns ein ernsthaftes gesamtgesellschaftliches Problem ist. Als Familientragödien verharmlost, bleiben viele Frauenmorde verborgen und verdecken die patriarchalen Macht- und Gewaltmuster, die sich tief durch unsere Gesellschaft ziehen.

Margherita Bettoni ist Investigativjournalistin mit den Schwerpunkten Organisierte Kriminalität und sexualisierte Gewalt. Sie ist Co-Autorin der Bücher »Die Mafia in Deutschland. Kronzeugin Maria G. packt aus« (Econ, 2017) und »Corona: Geschichte eines angekündigten Sterbens« (dtv, 2020). Für ihre Recherchen hat sie den Marlies-Hesse-Nachwuchspreis, den Migration Media Award und den Grimme Online Award gewonnen.

Live-Webseminar
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem vhs.wissen live
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.

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freie Plätze Gertrude Bell und T.E. Lawrence

(Mühlacker, ab Mi., 1.12., 19.00 Uhr )

Gertrud Bell (1868-1926), die "Königin der Wüste" zählt zu den interessantesten und
beeindruckendsten Frauen ihrer Zeit. Sie studierte in Oxford, wo sie als erste Frau ihrer Zeit
einen Studienabschluss erwerben konnte. Als Archäologin und Historikerin beschäftigte sie
sich mit Leidenschaft und Energie mit den Kulturen des Vorderen Orients. Nach ihrem
Studienabschluss in Orientalistik avancierte sie auch aufgrund ihrer exzellenten
Sprachkenntnisse zur Nahostexpertin und Agentin. Als Beraterin Winston Churchills und
König Faisals mit besten Kontakten besaß sie später einen großen Anteil an der Gründung
des modernen Irak.
Geheimagent, Literat, Archäologe - die Figur des T.E. Lawrence (1888-1935) ist bis heute
widersprüchlich. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde T.E. Lawrence zum
berühmtesten Soldaten. Wir blicken auf seine Biografie im Kontext der dramatischen
Ereignisse jener Zeit. Bis heute erscheint er als höchst ambivalente Figur. Daran haben auch
die zahlreichen Biografien und Aufzeichnungen über ihn wenig geändert. Durch David
Leans Filmklassiker "Lawrence von Arabien" von 1962 wurde Lawrence weiteren
Zuschauerkreisen bekannt.

Anmeldung möglich Klimawandel und Klimapolitik

(Mühlacker, ab Do., 2.12., 19.30 Uhr )

Mit Prof. Ottmar Edenhofer

Mittlerweile gibt es aufgrund der erdrückenden wissenschaftlichen Evidenz keinen Zweifel mehr: die Ursache des Klimawandels ist der Mensch. Wir sprechen vom Phänomen des anthropogenen Klimawandels. Noch ist die Zeit zum Handeln da, aber das Zeitfenster, das uns zur Verfügung steht, schließt sich. Nur ein von der gesamten Staatengemeinschaft getragenes globales Abkommen kann die Erderwärmung aufhalten. Vor allem die politischen Entscheidungsträger müssen erkennen, dass Instrumente wie eine CO2-Bepreisung oder ein Emissionshandel wirksame, gerechte Maßnahmen darstellen, von denen - wenn diese mit Sachverstand implementiert werden - alle Staaten profitieren können. Ist der EU Green Deal ein Schritt in die richtige Richtung?

Prof. Ottmar Edenhofer ist Direktor sowie Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Er ist einer der meistzitiertesten Wissenschaftler der Welt und berät als Experte für Umweltökonomik u.a. die OECD und die Vereinten Nationen.

Live-Webseminar
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem vhs.wissen live
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.

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Anmeldung möglich Nachhaltiger Konsum - spart Zeit und Geld

(Mühlacker, ab Mi., 8.12., 18.00 Uhr )

Nachhaltiger Konsum ist mehr als nur ökologischer Konsum. Weitere Kriterien sind ökonomische Aspekte wie etwa Kosten für innen und soziale Aspekte wie etwa Zeitaufwand und Alltagskompetenz, aber auch soziale Aspekte bei der Herstellung und Entsorgung von Produkten. Die Bedeutung dieser Aspekte und Handlungsmöglichkeiten wird an konkreten Beispielen aus den Bereichen Energie, Mobilität und Ernährung gezeigt.

Zum Referenten:
Prof. Dr. Rainer Grießhammer ist Honorarprofessor für Nachhaltige Produkte an der Universität Freiburg.
Bis 2019 war er Geschäftsführer des Öko-Instituts. 2010 erhielt er den deutschen Umweltpreis für seine Arbeiten im Bereich Nachhaltiger Konsum und Produkte.

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Kontakt

Volkshochschule Mühlacker

Bahnhofstraße 15
75417 Mühlacker

Tel.: 07041 / 876 - 300
Fax: 07041 / 876 - 319
E-Mail: vhs@stadt-muehlacker.de

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Während des Semesters:

Montag bis Donnerstag
08:00 - 12:30 Uhr
13:00 - 16:00 Uhr

Freitag
08:00 - 12:30 Uhr

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Programm des Herbstsemesters 2021/2022

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