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In einem durchschnittlichen Leben in Deutschland sind die Daten der Bürger*innen mindestens beim Einwohnermeldeamt gespeichert, In der Regel auch bei einem Bankkonto und bei einem oder mehreren Telefonanbietern. Bei allen Vertragspartnern werden Daten gespeichert und automatisiert verarbeitet. Meist kann man die Speicherung und Verarbeitung nicht verhindern. Bei einer aktiven Teilnahme am Internet ist man selbst für seine Daten (z.B. Äußerungen, Leserbriefe) verantwortlich, aber auch bei einer passiven Teilnahme speichern Großkonzerne viele Daten. Der Vortrag gibt Anhaltspunkte, wie man staatliche Stellen abfragt und Missstände aufzeigt und welche Möglichkeiten es gibt, sich der Macht der Großkonzerne zu entziehen. Nicht alles ist leicht und ohne Aufwand, aber man hat die Option zu entscheiden, wie wichtig einem seine*ihre Daten sind.

Zur Referentin:
Andrea "Princess" Wardzichowski bewegt sich seit November 1990 im Internet und hat die Entwicklung des Internets von einem rein akademischen Netzwerk der Vor-WWW-Zeit zu einem Massenmedium verfolgt.
Seit 2001 engagiert sie sich beim Chaos Computer Club Stuttgart e.V.und tritt dort für "Spaß am Gerät" aber auch für Umsicht im Umgang mit Daten und Technologie ein und versieht die Arbeit der Pressesprecherin. Der Datenschutz inner- und außerhalb des Netzes ist hierbei das Hauptthema.
Ein weiteres Anliegen ist ihr auch die Frauen-und Mädchenförderung im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich. Hauptberuflich ist sie in der Technikabteilung eines nichtkommerziellen Internetproviders beschäftigt.

Anmeldung möglich Was bedeutet es heute, jüdisch zu sein?

(Mühlacker, ab Mi., 24.11., 19.00 Uhr )

Smart Democracy - Online-Veranstaltungsreihe zu aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen
live aus der vhs Köln

Veranstaltung im Rahmen des Jubiläumsjahres 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland

Die jüdische Gemeinschaft begeht 2021 ein besonderes Jubiläum: In diesem Jahr leben Jüdinnen und Juden nachweislich seit 1.700 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Im Rahmen des Festjahres wurde das lebendige, vielfältige jüdische Leben in Deutschland gefeiert und sein Beitrag zur Kultur präsentiert.

Wir ziehen Bilanz und blicken nach vorn: Was bedeutet es heute, jüdisch zu sein? Wieso bleibt die Lebenswirklichkeit von Jüdinnen und Juden in Deutschland abseits von Holocaustgedenken im öffentlichen Diskurs oftmals auf der Strecke? Welche Möglichkeiten gibt es, dem wachsenden Antisemitismus zu begegnen? Hat das Festjahr dazu beigetragen, jüdisches Leben in Deutschland dauerhaft sichtbarer zu machen?

Mit unseren Gästen aus Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft kommen wir zu diesen Fragen ins Gespräch und blicken auf das Jubiläumsjahr zurück. Seien Sie dabei und bringen Sie Ihre Fragen in die Diskussion ein!
Mit Margherita Bettoni

Jeden Tag versucht in Deutschland ein Mann, seine Frau umzubringen. Alle 3 Tage wird eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Hinzu kommen die Morde an Frauen durch ihnen unbekannte Täter. Diese Verbrechen sind keine Ehrenmorde oder Beziehungstaten, sondern Femizide: Morde, die an Frauen verübt werden, weil sie Frauen sind. Laura Backes und Margherita Bettoni zeigen in dem Vortrag, dass die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts auch bei uns ein ernsthaftes gesamtgesellschaftliches Problem ist. Als Familientragödien verharmlost, bleiben viele Frauenmorde verborgen und verdecken die patriarchalen Macht- und Gewaltmuster, die sich tief durch unsere Gesellschaft ziehen.

Margherita Bettoni ist Investigativjournalistin mit den Schwerpunkten Organisierte Kriminalität und sexualisierte Gewalt. Sie ist Co-Autorin der Bücher »Die Mafia in Deutschland. Kronzeugin Maria G. packt aus« (Econ, 2017) und »Corona: Geschichte eines angekündigten Sterbens« (dtv, 2020). Für ihre Recherchen hat sie den Marlies-Hesse-Nachwuchspreis, den Migration Media Award und den Grimme Online Award gewonnen.

Live-Webseminar
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem vhs.wissen live
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.

Ihre Anmeldung unter Angabe der Email-Adresse ist erforderlich.
Nach der Anmeldung erhalten Sie von uns spätestens 1 Tag vor dem Veranstaltungstermin per E-Mail den Zugangslink, mit dem Sie sich von zu Hause zum Internet-Livestream zuschalten können.

freie Plätze Gertrude Bell und T.E. Lawrence

(Mühlacker, ab Mi., 1.12., 19.00 Uhr )

Gertrud Bell (1868-1926), die "Königin der Wüste" zählt zu den interessantesten und
beeindruckendsten Frauen ihrer Zeit. Sie studierte in Oxford, wo sie als erste Frau ihrer Zeit
einen Studienabschluss erwerben konnte. Als Archäologin und Historikerin beschäftigte sie
sich mit Leidenschaft und Energie mit den Kulturen des Vorderen Orients. Nach ihrem
Studienabschluss in Orientalistik avancierte sie auch aufgrund ihrer exzellenten
Sprachkenntnisse zur Nahostexpertin und Agentin. Als Beraterin Winston Churchills und
König Faisals mit besten Kontakten besaß sie später einen großen Anteil an der Gründung
des modernen Irak.
Geheimagent, Literat, Archäologe - die Figur des T.E. Lawrence (1888-1935) ist bis heute
widersprüchlich. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde T.E. Lawrence zum
berühmtesten Soldaten. Wir blicken auf seine Biografie im Kontext der dramatischen
Ereignisse jener Zeit. Bis heute erscheint er als höchst ambivalente Figur. Daran haben auch
die zahlreichen Biografien und Aufzeichnungen über ihn wenig geändert. Durch David
Leans Filmklassiker "Lawrence von Arabien" von 1962 wurde Lawrence weiteren
Zuschauerkreisen bekannt.

Anmeldung möglich Klimawandel und Klimapolitik

(Mühlacker, ab Do., 2.12., 19.30 Uhr )

Mit Prof. Ottmar Edenhofer

Mittlerweile gibt es aufgrund der erdrückenden wissenschaftlichen Evidenz keinen Zweifel mehr: die Ursache des Klimawandels ist der Mensch. Wir sprechen vom Phänomen des anthropogenen Klimawandels. Noch ist die Zeit zum Handeln da, aber das Zeitfenster, das uns zur Verfügung steht, schließt sich. Nur ein von der gesamten Staatengemeinschaft getragenes globales Abkommen kann die Erderwärmung aufhalten. Vor allem die politischen Entscheidungsträger müssen erkennen, dass Instrumente wie eine CO2-Bepreisung oder ein Emissionshandel wirksame, gerechte Maßnahmen darstellen, von denen - wenn diese mit Sachverstand implementiert werden - alle Staaten profitieren können. Ist der EU Green Deal ein Schritt in die richtige Richtung?

Prof. Ottmar Edenhofer ist Direktor sowie Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Er ist einer der meistzitiertesten Wissenschaftler der Welt und berät als Experte für Umweltökonomik u.a. die OECD und die Vereinten Nationen.

Live-Webseminar
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem vhs.wissen live
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.

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Anmeldung möglich Nachhaltiger Konsum - spart Zeit und Geld

(Mühlacker, ab Mi., 8.12., 18.00 Uhr )

Nachhaltiger Konsum ist mehr als nur ökologischer Konsum. Weitere Kriterien sind ökonomische Aspekte wie etwa Kosten für innen und soziale Aspekte wie etwa Zeitaufwand und Alltagskompetenz, aber auch soziale Aspekte bei der Herstellung und Entsorgung von Produkten. Die Bedeutung dieser Aspekte und Handlungsmöglichkeiten wird an konkreten Beispielen aus den Bereichen Energie, Mobilität und Ernährung gezeigt.

Zum Referenten:
Prof. Dr. Rainer Grießhammer ist Honorarprofessor für Nachhaltige Produkte an der Universität Freiburg.
Bis 2019 war er Geschäftsführer des Öko-Instituts. 2010 erhielt er den deutschen Umweltpreis für seine Arbeiten im Bereich Nachhaltiger Konsum und Produkte.
Mit Dr. Mirjam Neumeister

Ambivalenz - mit diesem Begriff lässt sich wohl am besten die Haltung des Museumspublikums gegenüber Peter Paul Rubens fassen. Er gehört zu den bedeutendsten Künstlern aller Zeiten, zugleich wirken seine Bildwelten aus heutiger Sicht aus der Zeit gefallen: Die Dynamik, das Schönheitsideal, die Darstellung von Erotik und Gewalt - all das entspricht nicht mehr unbedingt den modernen Sehgewohnheiten und auch nicht dem gegenwärtig herrschenden Schönheitsempfinden. Wohl kaum ein Künstleroeuvre löst so zuverlässig heftige und sich diametral gegenüberstehende Emotionen aus.
Die Rubens-Sammlung in der Alten Pinakothek gehört zu den bedeutendsten weltweit, nur das Kunsthistorische Museum in Wien und der Prado in Madrid verfügen über vergleichbare Bestände. Der zentrale Rubens-Saal mit seinen weltbekannten Meisterwerken, schon seit der Eröffnung des Museums das Herzstück und Kern des Gebäudes, gehört zu den Höhepunkten jedes Besuchs in der Alten Pinakothek. Die monumentalen Formate lösen Überwältigung und Bewunderung, aber nicht immer Begeisterung aus. Warum ist das so?

Dr. Mirjam Neumeister ist Oberkonservatorin und Sammlungsleiterin Flämische Barockmalerei in der Alten Pinakothek.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Alten Pinakothek und vhs.wissen live statt. Es ist ein Live-Webinar.

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Anmeldung möglich Schule in Zeiten von Corona - was kosten die Schulschließungen?

(Mühlacker, ab Mo., 20.12., 19.30 Uhr )

Mit Dr. Katharina Werner

Die Corona-Pandemie hat Deutschland seit dem Frühjahr 2020 fest im Griff. Eine zentrale Maßnahme zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus war von Beginn an die Schließung von Schulen. Studien zeigen, dass sich die Lernzeit der SchülerInnen durch Schulschließungen drastisch verringert, besonders für leistungsschwächere SchülerInnen. Welche kurz- und langfristigen Konsequenzen haben die Schulschließungen für die betroffenen SchülerInnen und das deutsche Bildungssystem insgesamt? Rund um diese Fragen diskutiert der Vortrag die aktuelle Forschung zu den ökonomischen Folgen der Corona-bedingten Schulschließungen.

Dr. Katharina Werner ist promovierte Ökonomin und arbeitet derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am ifo Zentrum für Bildungsökonomik in München. Ihre Forschung beschäftigt sich unter anderem mit Fragen der Bildungsfinanzierung und Bildungsungleichheit.

Live-Webseminar
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem vhs.wissen live
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.

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freie Plätze Das aktuelle Politik-Café

(Mühlacker, ab Do., 13.1., 15.00 Uhr )

Hintergründe und Einschätzungen zu aktuellen Ereignissen und Entwicklungen

Geht es Ihnen auch so? Da passiert etwas Unvorhergesehenes in der Politik, die Medien überschlagen sich mit Meldungen, aber wirkliche Informationen, Hintergründe etc. erfahren Sie nicht oder nur nach reiflicher Recherche.
Auch die vhs Mühlacker kann zumeist erst im folgenden Semesterprogramm darauf reagieren.
Deshalb bietet die vhs Mühlacker genau dafür eine Vortragsreihe zu aktuellen nationalen wie internationalen politischen Ereignissen an. Die einzelnen Themen werden kurzfristig bekannt gegeben.

Außerdem stehen Kaffee und etwas zum Knabbern bereit.

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Anmeldung möglich
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Kontakt

Volkshochschule Mühlacker

Bahnhofstraße 15
75417 Mühlacker

Tel.: 07041 / 876 - 300
Fax: 07041 / 876 - 319
E-Mail: vhs@stadt-muehlacker.de

Öffnungszeiten

Während des Semesters:

Montag bis Donnerstag
08:00 - 12:30 Uhr
13:00 - 16:00 Uhr

Freitag
08:00 - 12:30 Uhr

Download

Hier können Sie unsere Angebote als PDF herunterladen:

Programm des Herbstsemesters 2021/2022

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